Zur Vorbereitung auf die Markteinführung des Vision Pro bis Februar hat Apple die Produktion angeblich hochgefahren. Ziel sei es, schon im Januar eine ausreichende Menge für den Marktstart produziert zu haben. Der Verkauf wird zunächst auf die USA beschränkt sein, und Kunden müssen das Gerät wahrscheinlich in einem Geschäft kaufen oder eine Online-Bestellung im Geschäft abholen. Ein Versand soll zumindest vorerst nicht möglich sein. Als Grund wird genannt, dass der richtige Sitz des High End Headsets entscheidend ist und Apple das Headset daher in seinen Läden individuell an jeden Kunden anpassen will, wobei für einige Nutzer spezielle Zeiss-Linsen für erforderlich sein könnten.
Wie wichtig Apple gutes Nutererlebnis offenbar ist, wird auch dadurch verdeutlicht, dass aus jedem Apple-Laden Mitarbeiter nach Cupertino geschickt, um den Umgang mit dem Gerät zu erlernen. Sie werden geschult, wie das Vision Pro funktioniert, welche Funktionen sie potenziellen Käufern zeigen sollten und wie Kopfband, Light Seal und eventuell nötige Linsen angebracht werden. Eine App, die das Gesicht des Kunden scannt, hilft bei der Bestimmung des passenden Kopfbands und Light Seals, wobei die Empfehlung der App von einem Mitarbeiter bestätigt werden muss.
In einigen Einzelhandelsgeschäften wird Apple das Vision Pro ausstellen und demonstrieren. Die Geschäfte müssen über Headsets und das gesamte Zubehör verfügen, einschließlich verschiedener Kopfbandgrößen und Light Seals.
Da der Produktlaunch zunächst auf die USA beschränkt ist, wegen des hohen Preises von 3.500 US-Dollar und der trotz Produktionssteigerung begrenzten Verfügbarkeit plant Apple offenbar kein weiteres Vision Pro-Event zum Marktstart. Bei hoher Nachfrage könnte es überdies Monate dauern, bis Apple genügend Einheiten liefern kann, vermutet der oft gut unterrichtete Journalist Mark Gurman.
