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Chatbots: Chinesische Regierung verlangt „sozialistische Werte“ – Tec-Talk

Chatbots: Chinesische Regierung verlangt „sozialistische Werte“


Dass chinesische Konzerne OpenAI, Google und Meta nicht tatenlos zusehen würden, wenn es um Sprachmodelle und KI geht, war klar. Die Ankündigung der Sprachsoftware „Tongyi Qianwen“, was so viel bedeutet wie „Wahrheit aus tausend Fragen“ bedeutet, durch Alibaba zeigte aber, dass das Reich der Mitte einen langen Weg vor sich hat. Nicht etwa weil der Chatbot schlecht ist, sondern weil die Cyberspace Administration of China einen Entwurf geplanter Regulierungen für KI-Dienste veröffentlichte.

In 21 Punkten stellt die Behörde mögliche Anforderungen vor, die chinesischen Unternehmen und Entwicklern von KI-Sprachmodellen bald auferlegt werden könnten. Peking will, dass die Inhalte die Grundwerte des Sozialismus widerspiegeln. Außerdem dürfen keine Informationen verbreitet werden, die die wirtschaftliche und soziale Ordnung stören könnten. Bei der Entwicklung der Algorithmen soll auch darauf geachtet werden, dass Diskriminierungen etwa aufgrund des Geschlechts oder des Alters vermieden werden. Auch die Regel, dass alle Inhalte wahr sein müssen, dürfte für die Entwickler ein Problem darstellen. So sind alle bislang veröffentlichten Sprachmodelle, allen voran ChatGPT, dafür bekannt, gelegentlich völlig erfundene „Fakten“ zu präsentieren.  Die Entwicklung von KI-Sprachmodellen befindet sich eben noch in einem frühen Stadium. Auch Konkurrent Google unterlief bei der Präsentation seines Chatbots Bard ein peinlicher Fehler: Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt gab er eine falsche Antwort über das James-Webb-Teleskop, was prompt den Aktienkurs um acht Prozent sinken ließ.

Alibaba ist nur das jüngste Beispiel eines chinesischen Unternehmens mit einem eigenen Textroboter. Nur einen Tag zuvor hatte das in Hongkong ansässige KI-Unternehmen SenseTime seinen Chatbot SenseChat in einer Live-Demo vorgestellt, worauf die Börse mit einem starken Kursanstieg reagierte. Und auch die chinesische Suchmaschine Baidu präsentierte ihren Chatbot Ernie Bot, der allerdings weniger Begeisterung auslöste und den Aktienkurs sinken ließ.

Mit der Vorgabe, dass chinesische Sprachmodelle sozialistische Werte vertreten müssen, steht China nicht so alleine da, wie man auf den ersten Blick glauben möchte. In den USA hat die IT-Behörde NTIA (National Telecommunications and Information Administration) heute öffentliche Konsultationen zu möglichen staatlichen Maßnahmen angekündigt. So wie Lebensmittel und Autos nur dann auf den Markt kämen, wenn ihre Sicherheit garantiert sei, müssten auch KI-Systeme der Öffentlichkeit, der Regierung und den Unternehmen die Gewissheit geben, dass sie für ihren Zweck geeignet seien, hieß es in einer Erklärung. Und auch die EU hat schon bekannt gegeben, dass Chatbots die Werte der EU vertreten müssen.

Auch wenn die Werte der EU besser sind als die des kommunistisch regierten China, handelt es sich in beiden Fällen im Grunde um eine Zensur. Das ist nicht nur rechtlich und moralisch fragwürdig, sondern wird vermutlich auch darüber entscheiden, welche Nationen und welche Firmen letztlich das KI-Rennen für sich entscheiden werden. Je weniger reguliert wird, desto leistungsfähiger werden die Modelle ausfallen. So, wie es derzeit aussieht, haben die USA die Nase vorn – und das nicht nur, weil amerikanische KIs technologisch führend sind.