Als Meta, der Mutterkonzern von Facebook und damit auch von Oculus, angkündigte, die Oculus-Konten künftig mit Facbook-Konten zusammenzuführen, waren die Proteste groß. Nicht nur Benutzer empörten sich, auch der deutsche Datenschutzbeauftragte war mit dieser Verknüpfung nicht einverstanden und untersagte diese Praxis kurzerhand.
Die Folge: Neue VR-Brillen, die im Gegensatz zu bereits gekauften Modellen von Anfang an mit einem Facebook-Account verknüpft werden müssen, dürfen seitdem in Deutschland nicht mehr verkauft werden.
Besitzer von Oculus-Headsets störten sich wiederum an der nachträglichen Änderung und dem Zwang, Facebook beitreten zu müssen.
Zuächst versuchte der Social-Media Konzern die Wogen mittels einer Übergangsfrist für Bestandskunden zu glätten. Das beruhigte die Gemüter aber auch nicht und so sah sich Mark Zuckerberg persönlich genötigt, eine Aufhebung der Zwangsverknüpfung für 2022 anzukündigen.
Nachdem lange kein konkreter Termin bekannt war, hat sich das Zeitfenster jetzt verkleinert. In einer Mail an Oculus-Besitzer kündigte Meta kürzlich an, dass ab August alle Konten auf ein Meta Quest Konto umgestellt werden können. Das betrifft sowohl Oculus-Konten von Benutzern, die sich dem Facebook-Zwang widersetzt haben als auch bereits mit Facebook verknüpfte Accounts.
Damit können nicht nur Facebook-Verweigerer unter den VR-Fans aufatmen. Künftig sollten auch neue VR-Headsets wieder in Deutschland erhältlich sein. Umwege über andere EU-Länder kann man sich dann beim Kauf wieder sparen.
