Die chinesische Seite Zhulanlan hat erste Benchmarks von AMDs neuer integrierter Grafikeinheit in den Zen 3+ Prozessoren veröffentlicht. Im Ryzen 5 6600H schlägt die mit RDNA2-Kernen ausgestattete 660M-Grafikeinheit Intels konkurrierende Alder Lake CPUs in den meisten Tests.
Wie erst heute berichtet, hat Intel große Pläne bezüglich neuer Prozessoren mit integrierter Grafik (Stichwort Meteor Lake). Bis dahin muss sich aber noch Alder Lake gegen die Konkurrenz behaupten und die drückt jetzt ordentlich auf die Tube.
Die Kollegen von Zhulanlan haben zwei Vorabexemplare der neuen Ryzen 6000-Mobilprozessoren (Codename: Rembrandt) vermessen und die Ergebnisse veröffentlicht. Demnach schlägt selbst der schwächere der beiden Prozessoren Intels Core i7-12700H in den meisten Tests.

Das war von einer Firma, die neben Nvidia den Markt für Grafikchips dominiert noch zu erwarten. Eine zweite, überaus interessante Messung bringt aber spektakulärere Ergebnisse. Die chinesischen Redakteure ließen die R5 6600H nämlich unter drei, für den Notebookmarkt relevante Leistungsvorgaben laufen. Erstaunlicherweise liegt die Leistung bei 42W sehr nah bei der, welche die CPU erreicht, wenn sie bis zu 54W verbraten darf.

Selbst wenn sie sich mit 25W begnügen muss, erreicht sie, außer bei League of Legends, noch eine vergleichbare Leistung. Über alle Tests gemittelt, kamen die chinesischen Tester auf einen Leistungsunterschied von weniger als 11 Prozent, bei einer nicht einmal halb so großen Leistungsaufnahme. Man darf also gespannt sein, was die ersten Praxistests mit Notebooks ergeben.
Titelbild: AMD
Grafiken: Zhulanlan
