Notice: Function _load_textdomain_just_in_time was called incorrectly. Translation loading for the complianz-gdpr domain was triggered too early. This is usually an indicator for some code in the plugin or theme running too early. Translations should be loaded at the init action or later. Please see Debugging in WordPress for more information. (This message was added in version 6.7.0.) in /www/htdocs/w00994aa/wp-includes/functions.php on line 6131

Notice: Function _load_textdomain_just_in_time was called incorrectly. Translation loading for the antispam-bee domain was triggered too early. This is usually an indicator for some code in the plugin or theme running too early. Translations should be loaded at the init action or later. Please see Debugging in WordPress for more information. (This message was added in version 6.7.0.) in /www/htdocs/w00994aa/wp-includes/functions.php on line 6131

Notice: Function _load_textdomain_just_in_time was called incorrectly. Translation loading for the wpforms-lite domain was triggered too early. This is usually an indicator for some code in the plugin or theme running too early. Translations should be loaded at the init action or later. Please see Debugging in WordPress for more information. (This message was added in version 6.7.0.) in /www/htdocs/w00994aa/wp-includes/functions.php on line 6131

Notice: Function _load_textdomain_just_in_time was called incorrectly. Translation loading for the twentytwentytwo domain was triggered too early. This is usually an indicator for some code in the plugin or theme running too early. Translations should be loaded at the init action or later. Please see Debugging in WordPress for more information. (This message was added in version 6.7.0.) in /www/htdocs/w00994aa/wp-includes/functions.php on line 6131

Notice: Function _load_textdomain_just_in_time was called incorrectly. Translation loading for the advanced-ads domain was triggered too early. This is usually an indicator for some code in the plugin or theme running too early. Translations should be loaded at the init action or later. Please see Debugging in WordPress for more information. (This message was added in version 6.7.0.) in /www/htdocs/w00994aa/wp-includes/functions.php on line 6131
Werbung im Internet: Tech-Giganten suchen nach neuer Strategie – Tec-Talk

Werbung im Internet: Tech-Giganten suchen nach neuer Strategie


Als Apple den Trackingschutz in iOS einführte, schwante den Verantwortlichen bei Facebook wohl schon, was da auf sie zukommt. Zumindest war die Empörung groß. Der jüngste Quartalsbericht und der Absturz der Aktie zeigten, dass diese Sorgen nicht unbegründet waren.

Während sich die DSGVO weitgehend als Papiertiger entpuppt hat, trifft Apple mit seinem Tracking-Schutz genau da, wo es weh tut: Nutzer sehen nicht nur bei jeder App, was diese alles an Daten weitergeben will, sondern können diese mit einem Fingertipp dauerhaft an der Schnüffelei hindern. Offenbar kommt das bei den iPhone-Kunden gut an: Bis zu 10 Milliarden weniger hat Meta nach eigenen Schätzungen nur durch Apples Datenschutzmaßnahme.

Da Facebook mit dem Versuch, Druck auf Apple auszuüben, kläglich gescheitert ist, versucht der Konzern nun auf anderem Wege zielgerichtete Werbung anbieten zu können. Im Rahmen des ersten Treffens der W3C Private Advertising Technology Community Group (PATCG), an dem die größten amerikanischen Browser- und Technologieunternehmen teilnahmen, wurden erste Gespräche geführt, wie das Internet ohne Cookies und unter Einhaltung von Datenschutzstandards künftig monetarisiert werden kann.
Ein neuer Vorschlag kam dabei von einem gemeinsamen Team aus Experten von Meta und Mozilla. Bei der Interoperable Private Attribution (IPA) genannten Technologie erstellt der Browser einen verschlüsselten Zuordnungsschlüssel für das jeweilige Gerät. Dieser ist an eine Anmeldung gebunden. Loggt sich der Nutzer erneut ein – egal ob mit demselben oder einem anderen Browser, soll der Schlüssel eine Verfolgung und damit einen Abgleich ermöglichen. Selbst der Wechsel zu einer anderen Hardware soll für die Technik kein Problem darstellen.

Technisch lehnt sich IPA an bereits entwickelte Verfahren, wie an die Aggregated Reporting API von Google oder Microsofts Parakeet an. Hier liegt gleichzeitig das größte Störpotenzial. Damit IPA funktioniert, muss es ein offener Standard sein, den die großen Technologiekonzerne und am besten auch das W3C-Konsortium mittragen. Letzteres ist vergleichsweise leicht an Bord zu holen, da IPA eine datenschutzkonforme Tracking-Lösung zu sein verspricht – es werden keine einzelnen Personen getrackt und diese können über die Daten auch nicht zurückverfolgt werden.

Ist das W3C dabei, ist damit auch die Umsetzung in den führenden Browsern praktisch garantiert. Bleiben noch die verschiedenen Konzerne, die letztlich das Geld mit zielgenauer Werbung verdienen wollen. Ob diese sich angesichts eigener Techniken zu einer gemeinsamen, offenen Lösung durchringen können, ist eigentlich unstrittig, weil vermutlich keines der Unternehmen alleine weiterkommt. Die Frage ist eher, wann sich die großen Spieler einigen und damit, wann wir Internet-User wieder gläsern(er) werden.

Was auch kommt und wann immer es kommt. Besser als die Schnüffelei von Meta bzw. Facebook wird es vermutlich aus Verbrauchersicht werden. Insofern ist es sinnlos, sich schon im Vorfeld darüber zu ärgern oder gar zu fürchten. Dass Apple seine Nutzer dauerhaft und komplett vor Tracking schützen kann, war ohnehin nicht zu erwarten.