Belästigung ist nicht nur in der richtigen Welt ein Problem. Frauen und Mädchen werden auch in Internetforen oder Onlinespielen Opfer von sexueller Belästigung. Auch wenn man dieser theoretisch leicht entkommen kann, darf es nicht sein, dass Frauen im Netz nicht ungestört surfen können.
Offenbar ist auch in der VR dieses Problem existent und so greift Meta Quest den Vorschlag Rekers (vermutlich unwissentlich) auf und ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, andere virtuelle Personen im gleichen VR-Raum auf Abstand zu halten.
Die sogenannte Personal Boundary Personal Boundary verhindert, dass jemand in den persönlichen Bereich eines Avatars eindringt. Im Zweifel stoppt das System die Bewegung, sobald man mit seiner Boundary die Grenze eines anderen Teilnehmers erreicht. Das erlaubt einen minimalen Abstand von etwa 1,2m zueinander. Eine haptische Rückmeldung gibt es nicht.
Bislang beschränkte sich der VR-Anbieter darauf, die Hände eines Avatars verschwinden zu lassen, wenn sie in den persönlichen Bereich einer anderen Person eindrangen.
